Vita & Profil

Am 26. Mai entscheiden Sie, liebe Wählerinnen und Wähler in Jena-Nord, wer für die kommenden Jahre Ortsteilbürgermeister unseres wunderbaren Stadtteils sein soll.

Jena ist für mich seit bald 30 Jahren Wahlheimat und ich habe der Stadt viel zu verdanken. 1991 kam ich für zwei Jahre nach Jena, um mitzuhelfen, die Verwaltung unserer Stadt „fit für die Zukunft“ zu machen. Entgegen meiner Absicht, danach wieder in die alte Heimat zurückzukehren, hat mich Jena festgehalten und ich habe unsere Stadt so sehr in mein Herz geschlossen, dass ich meine Familie an die Saale holte und wir hier unseren Lebensmittelpunkt fanden, der uns schon lange zur Heimat geworden ist.

1996 zogen wir von Neulobeda-West nach Jena-Nord an den Saalbahnhof. Meine beiden Töchter haben hier eine wunderbare Schulzeit erlebt, Abitur gemacht und in Jena Berufe ergriffen. Ebenso meine Frau, die inzwischen stellvertretende Leiterin eines Pflegedienstes ist. Ich arbeite mittlerweile als leitender Mitarbeiter im Kommunalservice Jena und damit auch inmitten von Jena-Nord.

Nun möchte ich meinem geliebten Stadtteil etwas zurückgeben und sein Ortsteilbürgermeister werden. Das ist kein Drängen nach dem Amt als solchem. Mir geht es darum, was man als Ortsteilbürgermeister bewegen kann, wenn man eine klare Vorstellung von der Zukunft unseres Stadtteils hat. Denn in Jena-Nord muss es stetig vorangehen und zwar für alle Einwohnerinnen und Einwohner!

Meine langjährige Erfahrung in und mit der Verwaltung sowie die guten Kontakte im politischen und gesellschaftlichen Leben und darüber hinaus im Stadtrat geben mir die Stärke für meine Arbeit. Siegfried Ferge – mein Vorbild als Ortsteilbürgermeister – hat unseren Stadtteil viele Jahre mit großem Erfolg geführt und den anfangs von Einigen als Narretei abgetanen Bau einer Schwimmhalle für Jena durchgesetzt. Dass sie nun nicht in Jena-Nord errichtet wird, ist mehr als bedauerlich.

Es ist an der Zeit, diese Dynamik der Ferge-Ära wieder neu aufleben zu lassen!

Das will ich gern und mit Leidenschaft und als FDP-Mitglied tun. Deren Realgewicht in Jena ist mir durchaus bewusst und macht es immer erforderlich, sich überparteilich Mehrheiten zu suchen. Genau das ist jedoch kein Nachteil, sondern ich sehe darin die große Chance, Jena-Nord unabhängig (und damit jenseits der oft lähmenden Partei-Egoismen im Stadtrat) mit Sachpolitik für alle Einwohner und Einwohnerinnen weiter voran zu bringen.

Ihr


WAS MAN ÜBER RAINER WOLFGANG SAUER WISSEN SOLLTE…

Der Kandidat ist Jahrgang 1958, Diplom-Verwaltungswirt (FH), verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Seit 1991 ist er Jenaer und lebt seit 1996 mit seiner Familie in Jena-Nord am Saalbahnhof. Zwei Jahrzehnte arbeitete er für die Stadtverwaltung und ist seit 2011 als leitender Mitarbeiter im Kommunalservice Jena (KSJ) tätig. Sein Spezialgebiet ist u.a. die Bürgerbeteiligung und -information.

Der Ortsteilrat Jena-Nord im Jahre 2006 (im gelben Kreis: Rita Sauer). – Foto © MediaPool Jena

Seit vielen Jahren setzt er sich gemeinsam mit seiner Frau Rita (die 2006 Gründungsmitglied im Ortschaftsrat Jena-Nord war) für die Belange der Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtteils ein – derzeit hauptsächlich für das Quartier zwischen Saalbahn-Linie und der Saale, in dem Hunderte Menschen leben und zu dem auch das Gewerbegebiet Saalepark mit verschiedensten Unternehmen aus den Jenaer Hightech-Sektoren Optik, Analytik, Medizintechnik und Metall gehört.

Als Mitglied der Freien Demokraten Jena-Saale-Holzland wurde er 2018 ins Team von Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche berufen. Rainer Sauer steht für ideologiefreie Sachpolitik und hat sich als Landesfachausschuss-Vorsitzender der FDP Thüringen über Parteigrenzen hinaus hohes Ansehen erworben. Er tritt lösungsorientiert auf und hat durch seine Kontakte, auch zu den verschiedenen städt. Eigenbetrieben, beste Möglichkeiten, für Jena-Nord gute und schnelle Lösungen zu finden oder zu vermitteln.

Dr. Thomas Nitzsche und Rainer Sauer im April 2019
Dr. Thomas Nitzsche und Rainer Sauer im OB-Wahlkampf 2018

Als engagierter Meinungsbildner könnte er als Ortsteilbürgermeister für Jena-Nord seine langjährige Erfahrung mit den Verwaltungsabläufen und der Ausschussarbeit des Jenaer Stadtrats im Sinne der Bürgerinnen und Bürger nutzen, um über Änderungsanträge unseren Stadtteil tiefer in Beschlüsse der Stadt Jena einzubringen. Außerdem steht Rainer Sauer für transparente Kommunikation, denn sein Leitmotiv ist: „Zu einem immer neuen Gespräch gibt es keine Alternative.“

FAMILIE UND PRIVATE AKTIVITÄTEN

Die Familie gibt Rainer Sauer Kraft für sein berufliches und politisches Pensum und er kann auf bald vierzig glückliche Jahre und gemeinsame Zeit mit seiner Ehefrau und den beiden Kindern zurückblicken. Ausgleich findet der Kandidat in der Musik und der Rundfunkarbeit. Als Musiker hat Rainer Sauer in den letzten vier Jahrzehnten insgesamt mehr als 30 Alben veröffentlicht, von denen viele aktuell auch bei iTunes und amazon erhältlich sind, stand aber auch z.B. 2005 und 2006 gemeinsam mit Heinz Rudolf Kunze auf der Bühne. Als sein Freund Reinhard Lakomy 2013 verstarb, sendete MDR Kultur Sauers Nachruf auf Lacky und an der TV-Dokumentation aus der MDR-Reihe „Lebensläufe: Heute bin ich allein – Reinhard Lakomy“ wirkte er ebenso mit.

Kulturell sehr engagiert und über die Jahre ausgezeichnet mit mehreren Radiopreisen, ist der u.a. durch seine Arbeit beim Hessischen Rundfunk („Sounds vom Synthesizer“) bekannt gewordene Hörfunkmoderator heute bei Radio Jena aktiv („Stadtrat Live“). Sauer war darüber hinaus lange Jahre Vorsitzender eines Schulfördervereins und stellvertretender Vorsitzender im Trägerverein von Radio OKJ.

Rainer Sauer präsentiert die Promotionsurkunde von Dr. Kurt Tucholsky
Rainer Sauer präsentiert 2011 die Promotionsurkunde von Dr. Kurt Tucholsky der Presse

2011 gelang dem kulturell vielseitig interessierten Kandidaten um das Amt des Ortsteilbürgermeisters in Jena-Nord ein Aufsehen erregender Fund: Rainer Sauer entdeckte nach intensiver Forschung im Archiv der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Doktorarbeit von Kurt Tucholsky. Der 1935 verstorbene aber auch heute noch bekannte Journalist und Schriftsteller war – was kaum noch in Erinnerung war – zu Beginn des 1. Weltkriegs in Jena unter den strengen Augen von Prof. Eduard Rosenthal zum Dr. der Juristerei promoviert worden.

TRIVIA (10 Fragen und 10 ehrliche Antworten)

1) Lieblingsbäcker? = Bäckerei & Konditorei Czech, Ilmstraße 20, Jena-Nord

2) Lieblingscafe? = Doreen Hornbogens „Café C’ést la vie“, Am Nordfriedhof 2, Jena-Nord

3) Lieblingsort? = Radio Jena Studio „JenaFarm“ am Saalbahnhof, Jena-Nord

4) Lieblingsmusiker (int./nat.)? = Jean-Michel Jarre & Mike Oldfield / Reinhard Lakomy & Heinz Rudolf Kunze

5) Bei welchem Nahversorger kaufen Sie / kauft Ihre Familie am häufigsten ein? = Beim LIDL Discountmarkt, Camburger Straße, Jena-Nord

6) Was wollten Sie als Kind einmal werden? = Weltraumforscher

7) Was ist Ihnen an Jena wichtig? = Jena ist einzigartig – kulturell und wissenschaftlich und menschlich. Etwas besonders herauszuheben fällt da schwer, weil es eine Gewichtung wäre, die unserer Stapelstadt des Wissens und der Kultur nicht gerecht werden würde.  Was mir am Herzen liegt ist, dass die Menschen erkennen, dass Jena nicht nur von seinen Rücklagen leben kann. Unsere Stadt muss sich in Zukunft selbst tragen können. Deshalb halte ich es für notwendig, die zukunftsweisende Strategie des Oberbürgermeisters für Wachstum und Investitionen und WOhnbau, die ja vom Stadtrat mitgetragen wird, nach Kräften zu unterstützen.

8) Was lieben Sie an Jena-Nord? = Was sich bei uns im Stadtteil alles entwickelt, begeistert mich Tag für Tag.

9) Was ist das größte Problemfeld / sind die größten Problemfelder im Ortsteil? = Auch das ist schwierig in Kürze darzustellen. Aber ich denke, dass es einerseits gelingen muss, den sozialen Zusammenhalt der Menschen in Nord zu bewahren und trotzdem so viel wie möglich für einzelne Gruppen zu erreichen. Egal ob Senioren, Mieter, Pflegende oder sozial benachteiligte Menschen. Und Respekt im Umgang mit ausländischen Mitbürgern und umgekehrt ist wichtig.

10) Wo sehen Sie unseren Ortsteil in fünf Jahren? = Das wäre zum Ende der Wahlperiode als Ortsteilbürgermeister, also 2024. Dann wird Nord immer noch der zweitgrößte Stadtteil Jenas sein, aber mit mehr Einwohnern als heute, mit verbesserter Infrastruktur plus einen Gehweg im Rautal. Und mit Menschen, die mit Stolz auf ihren Ortsteilbürgermeister blicken können.

[Die Fragen stellte Barbara Nowak]


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