Die TLZ berichtet: Direktkandidat Michael Gruners dritter Wahlkampf

Chefredakteur Thorsten Büker berichtet in der Thüringischen Landeszeitung über den dritten Wahlkampf des 43-jährigen Ortsteilratsmitglieds von Jena-Nord, Michael Gruner. Unter anderem heißt es in der TLZ:

„Wer mich nicht kennt, kennt Jena nicht: Michael Gruner trägt das Shirt mit dem Schriftzug. (…) Tatsächlich ist Gruner bekannt wie ein bunter Hund, kandidiert für den Bundestag und den Stadtrat, steckt knietief im Hartz-IV-System, arbeitet ehrenamtlich, mischt sich gefragt oder ungefragt ein und lässt sich auch von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen. Jetzt kandidiert er für den Landtag im Jenaer Wahlkreis 38. (…)

‚Ehrlich. Direkt. Konsequent‘ – das steht auf seinen Flyern, so beschreibt er sich aber auch selbst. Gruner sieht sich gegenüber den Parteien als Dorn und Stachel, will sich für Bildung und einen vernünftigen ökologischen Ansatz stark machen und plädiert für einen steuerfinanzierten bargeldlosen Nahverkehr. Der Wahlkampf fordert ihn vielleicht mehr als seine acht Mitbewerber. Das liegt nicht nur an seinem schmalen Budget, sondern auch an dem Grad der Behinderung von 80. (…)

Michael Gruner (3. von links) als Mitglied im Ortsteilrat jena-Nord – Foto: Svenja Müller

Ein Interessensvertreter möchte er für jene Menschen sein, die durchs Raster fielen. Und dabei sieht er seine Erfahrungen im Bereich der Inklusion als ein wesentliches Merkmal: Natürlich deckt der 43-Jährige Themen ab, die andere Mitbewerber östlich und westlich der Saale auch verfolgen. Doch immer wieder kehrt er zur sozialen Gerechtigkeit zurück und dem krankmachenden Hartz-IV-System, in dem er seit 2005 und damit von Beginn an steckt: Der gelernte Kaufmann mit kirchenmusikalischer Ausbildung und diversen Zusatzqualifikationen findet seit Jahren keine Beschäftigung. Ein Arbeitsunfall wirft ihn damals aus der Bahn. Er soll nicht der einzige Rückschlag bleiben. Dass Gruner mit viel Optimismus eine Ausbildung zum Diakon beginnt, ihm aber dann gekündigt wird, habe ihn verletzt. Und doch sei er wie ein Stehaufmännchen, es müsse weitergehen, ohne dem Jammern zu erliegen. (…)“

Lesen Sie HIER (kostenpflichtig) den gesamten Artikel.

Hinweis: Veröffentlicht am 17.10.2019 in der Thüringischen Landeszeitung / Lokalausgabe Jena und in Auszügen hier wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung der Mediengruppe Thüringen!

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