„Urban Garden International“: Dutzende kamen zur Eröffnung in Jena-Nord

Nach Lobeda und Winzerla hat nun auch Jenas Norden einen international offenen urbanen Garten. Am vergangenen Samstag eröffneten der Eurowerkstatt Jena e.V. und das Büro für Migration und Integration der Stadt Jena den „Urban Garden International“ in der Löbstedter Straße.

In zwei benachbarten Hinterhöfen von Jenawohnen-Immobilien hat der im Ruhestand lebende Agraringenieur Ilias, der bereits die Gärten in Lobeda und Winzerla betreut, in den letzten Monaten in liebevoller Aufzuchtarbeit und mit tatkräftiger Unterstützung von Vereinsmitgliedern, EU-Freiwilligen und Migranten eine grüne Oase geschaffen. Dort findet man in Beeten unter anderem frische Tomaten, Zucchinis, Radieschen, Gurken, Auberginen und grünen Salat.

Der „Urban Garden International“ ist Gemüsegarten für alle. – Foto © MediaPool Jena

Bei der Eröffnung konnten Dutzende Besucher die ersten Früchte des „Urban Garden International“ ernten, gemeinsam zubereiten und verspeisen. Außerdem wurde konsumfrei gegrillt, mitgebrachte Salate verspeist und Kuchen gegessen. Die mitgebrachten Speisen waren Spenden; die Teilnahme an der Veranstaltung war zudem kostenlos.

links: Gärtner Ilias, neben ihm Jenas Integrationsmanager Andreas Amend. – Foto © MediaPool Jena

Jenas Integrationsmanager Andreas Amend vom Büro für Migration und Integration freute sich über die zahlreichen Gäste und berichtete im Gespräch mit Ortsteilratsmitglied Rainer Sauer, der den Ortsteilrat Jena-Nord zur Eröffnung des „Urban Garden International“ vertrat, über die die Hintergrundarbeit, die vor der Eröffnung notwendig war.

Ein Teil des „Urban Garden International“ in Jena-Nord. – Foto © MediaPool Jena

So hat der „Urban Garden“ einem angeschlossenen Begegnungsraum, mit dem der Eurowerkstatt Jena e.V. und das Büro für Migration und Integration nahe des Stadtzentrums, sozusagen als „Gesamtpaket“ einen neuen Ort der Begegnung für alle Bürgerinnen und Bürger Jenas ungeachtet von Alter, Geschlecht, Herkunft sowie kultureller und religiöser Präferenzen geschaffen hat.

Besonderes Interesse fanden die reifen Tomaten des „Urban Garden International“. – Foto © MediaPool Jena

Amend wies im Gespräch mit Sauer auch darauf hin, dass der „Urban Garden International“ ab sofort für kleinere Veranstaltungen oder geselliges Kennenlernen gebucht werden kann, worüber in Kürze weiter informiert werden wird. Rainer Sauer lud im Gegenzug dazu ein, dass der Garten sich als Projekt beim Stadtteilfest am 30.08.2019 auf dem Polaris-Gelände in Jena-Nord präsentieren kann und sich zudem in der nächsten Ausgabe der Stadtteilzeitschrift „Das Nordlicht“ vorstellen darf.

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