#jenanord = Unsere Zukunft ist DIGITAL: Zwei Projekte!

Ein Thema, das ich ganz bewusst erst zum Ende des Wahlkampfs zum Ortsteilbürgermeister konkretisiert hatte, ist: DIE DIGITALE ZUKUNFT VON JENA-NORD. „Digitalisierung“ ist zu einem Modewort geworden, das Beliebigkeit ebenso bedient wie Unverbindlichkeit – ein Wort, in dem man sich verlieren kann.

Jetzt, als Mitglied im Ortsteilrat, möchte ich zusammen mit den Freien Demokraten Jena-Nord zu einem Stadtteil machen, der im technologischen Fortschritt und der digitalen Entwicklung vor allem die Chancen erkennt für die nachhaltige Entwicklung unseres täglichen Lebens. Digitalisierung kann Transparenz und mehr Beteiligung schaffen und auch unser aller Leben verbessern, indem beispielsweise Behördengänge deutlich vereinfacht oder sogar überflüssig werden. Durch neue Technologien können Ressourcen gespart und gleichzeitig Arbeitsplätze geschaffen werden. Jena-Nord soll zu einerm Ortsteil der Lichtstadt Jena werden, der für die digitale Zukunft steht.

Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund übergibt in Jena-Nord den Scheck über knapp 2,7 Mio. Euro zum Aufbau des „umweltorientierten Verkehrsmanagements“ an KSJ Werkleiter Uwe Feige und seinen Abteilungsleiter Christopher Helbig – Bildrechte: KSJ Yvonne Müller

Deshalb habe ich zwei ganz konkrete Punkte, wie wir Jena-Nord hier besser machen können. Zum einen wären da die intelligenten Ampeln. Im Rahmen des sog. „umweltorientierten Verkehrsmanagements“ der Stadt Jena, das vom Kommunalservice in Jena-Nord betreut wird und dessen Ziel die Verringerung des „Stop-and-go“-Verkehrs ist (was als positiven Nebeneffekt eine Minimierung der abgasintensiven Fahrzustände und somit eine geringere Umweltbelastung mit sich bringt), werden innerhalb Jenas mehrere umweltsensitive Messstellen installiert, der Verkehrsrechner aufgerüstet und fast die Hälfte aller Lichtsignalanlagen umgebaut. Zusätzlich wird ein Parkleitsystem errichtet, um die Zeit auf der Suche nach einem Parkplatz zu verkürzen und damit ebenfalls die Umwelt zu schonen.

Hier sollten Sensoren Fahrzeugbewegungsdaten ermitteln und Ampelphasen erzeugen, die zu „grünen Wellen“ führen. Dadurch wird unnötiges Bremsen (= Feinstaubbelastung) und Beschleunigen (= C=2-Ausstoß) vermieden und der Verkehrsfluss optimiert. Das muss meiner Meinung nach in der Testphase so schnell als möglich in Jena-Nord eingeführt werden.

Schließlich zu dem Thema, das Sie vielleicht bereits aus meinem Infobrief kennen und für das ich bereits seit Dezember 2018 unterwegs bin, um es für Jena-Nord möglich zu machen: Öffentliches WLAN kostenfrei für alle unsere Einwohner. „NordFree“ (wie wir das Projekt intern getauft haben) soll möglichst im gesamten Ortsteil so bald als möglich mobilen Internetzugang mit höchstmöglichen Bandbreiten erlauben.

Zwar bieten die Stadtwerke Jena über die App „MeinJena“ bereits an ausgewählten Standorten in der Jenaer Innenstadt und z.B. der Sparkassen-Arena in Burgau . Ziel sollte es sein, an bis zu 10 Hotspots im Stadtteil öffentliches und kostenfreies WLAN für so viele Einwohnerinnen und Einwohner wie möglich zur Verfügung zu stellen.

Im August und September werde ich erst einmal andere Themen in den Ortsteilrat einbringen, darunter die Zukunft der Stadtteilzeitung „Das Nordlicht“. Im Oktober und/oder November wird es jedoch auch dieses Thema sein.

In diesem Sinne

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