„DAS LIEBE ICH AN NORD (3)“: Was sich so alles baulich bei uns entwickelt

Nachdem ich mich zu Ostern den bunt geschmückten Vorgärten in Jena-Nord gewidmet hatte, vor einigen Wochen über freiwilliges Engagement von Mitbürgern, Vereinen und Initiativen berichtete, das unseren Stadtteil so besonders macht, geht es dieses Mal, bei den Dingen, die ich an Nord liebe, um das Baugeschehen, denn wie sich das bei uns im Stadtteil entwickelt, begeistert mich Tag für Tag und das nun schon seit Jahren.

Deshalb hatte ich hierzu recht ausführlich auf die entsprechende Frage der Thüringischen Landeszeitung geantwortet, was aber aus Platzgründen von der Redaktion eingekürzt werden musste. Deshalb hier noch einmal in der Gesamtheit:

„Kopf bekommt Dach“: Neue Studentenwohnungen am Saalbahnhof

Das Areal am alten Güterbahnhof war die zentrumsnächste Brache unseres Nordgebietes. Jetzt entstehen hier unter dem Motto „Kopf bekommt Dach“ eine Wohnanlage für bis zu 150 Studenten und am Spitzweidenweg entlang Gebäude für Büros und Gewerbe. Auf der anderen Seite der Bahn auf dem inzwischen komplett beräumten ehemaligen Schlachthofgelände an der Löbstedter Straße entsteht zugleich ein neues Gewerbegebiet mit vielen Nutzungen. Und dort ist auch der sog. „Kulturschlachthof Neuschweinstein“ eingezogen und putzt sich derzeit heraus für seine große Eröffnungsparty 2021.

Die erste neue Halle auf dem ehemaligen Schlachthofgelände in Jena-Nord

Man darf dabei nicht vergessen, wie viel bei uns in Nord bereits seit der Wendezeit entstanden ist. Neben den großen Veränderungen auf dem Quartier der ehemaligen Russen-Kasernen inklusive des „Nordlichter“-Areals, deren Neubauwohnungen dazu geführt haben, dass wir der zweitgrößte Ortsteil wurden, gibt es noch so viele andere Dinge in unserem Stadtteil, die gerade im Entstehen sind, darunter moderne Stadthäuser für alle Altersgruppen und generationenübergreifendes Wohnen am Schützenhofareal durch jenawohnen.

Der „Neue Schützenhof „von jenawohnen

Aber auch die gewerblichen Entwicklungen dürfen nicht übersehen werden. Beispielhaft möchte ich hier das neue Zentralgebäudes des Kommunalservice Jena inklusive einer „richtigen“ Straßenanbindung und eines Zugangs zum neugestalteten Verbindungetunnel zwischen Nord I und dem Osten von Jena-Nord nennen.

Das macht mich stolz auf unseren Ortsteil und das kann für jeden Einwohner von Nord gelten. Nur: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Heißt im übertragenen Sinn: Es gibt noch andere Dinge im Leben, die wichtig sind. Was sich so alles baulich bei uns entwickelt reicht nicht aus, um glücklich zu sein. In gleichen Maße brauchen wir eine Identifikation mit „unserem“ Stadtteil und definieren uns auch dadurch, wie wir unsere Freizeit – allein oder zusammen – verbringen.

Ihr

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