Presse-Interesse: Die TLZ fragt, Rainer Sauer antwortet…

Die Thüringische Landeszeitung berichtet unter dem Titel „Habe die Ehre im Ortsteil“ u.a. über die Kandidaten zur Ortsteilbürgermeister-Wahl in Jenas zweitgrößten Stadtteil. Fünf Fragen hatte die Lokalzeitung an die Kandidaten – hier sind die Antworten von Rainer Sauer (Hinweis: Kursiv geschrieben ist das, was die TLZ aus Platzgründen nicht drucken konnte):

1. Warum wollen Sie Ortsteilbürgermeister werden?

Jena-Nord ist (seit bald 25 Jahren) für meine Familie (und mich zum Lebensmittelpunkt und) zur Heimat geworden. (Wir wohnen im ältesten Teil von Nord am Saalbahnhof – das schafft den direkten Bezug zur Historie. Meine Frau, war Gründungsmitglied des Ortsteilrats und ist inzwischen stellv. Leiterin eines Pflegedienstes.) Ich arbeite als leitender Mitarbeiter im Kommunalservice Jena und damit auch inmitten von Jena-Nord. Mir geht es hier vor allem darum, was man als Ortsteilbürgermeister für Nord gemeinsam mit dem Ortsteilrat bewegen kann, wenn es eine klare Vorstellung von der Zukunft unseres Stadtteils gibt.

2. Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Stadtteil?

(Was sich bei uns im Stadtteil alles entwickelt, begeistert mich Tag für Tag.) Das Areal am alten Güterbahnhof war die zentrumsnächste Brache des Nordgebietes. Jetzt entstehen hier (unter dem Motto „Kopf sucht Dach“) eine Wohnanlage für bis zu 150 Studenten und Gebäude für Büros und Gewerbe. Neben den großen Veränderungen auf dem ehemaligen Kasernenquartier (inklusive des „Nordlichter“-Areals, deren Neubauwohnungen dazu geführt haben, dass wir der zweitgrößte Ortsteil wurden,) gibt es noch so viele andere Dinge in Nord, die gerade im Entstehen sind, darunter moderne Stadthäuser für alle Altersgruppen und generationenübergreifendes Wohnen. (Das ist für mich ebenso faszinierend, wie der soziale Zusammenhalt in Jena-Nord.)

3. Was möchten Sie gern verändern?

(Meine langjährige Erfahrung in und mit der Verwaltung sowie die guten Kontakte im politischen und gesellschaftlichen Leben und darüber hinaus im Stadtrat geben mir die Stärke, die notwendigen Veränderungen herbeizuführen. Denn ein Ortsteilbürgermeister allein kann wenig bewirken, weshalb es an der Zeit ist, die Dynamik der Ferge-Ära wieder neu aufleben zu lassen.) Meine fünf Kernziele sind: 1) Pflege bestmöglich gestalten. 2) Wirtschaft, Handel und Gewerbe stärken. 3) Verkehr optimieren beim Anwohnerparken, im Nahverkehr und bei den Radwegen. 4) Wohnungsbau, Übernachtungsmöglichkeiten und Freizeitangebot verbessern plus kostenloses W-Lan. 5) Die Zusammenarbeit mit den Partnerstadteilen intensivieren. (Auf meiner Homepage kann man all das im Detail nachlesen.)

4. Wie soll Ihrer Meinung nach das Verhältnis zu Verwaltung, Stadtrat und OB aussehen?

(Auf dem Kleinen Maifest habe ich es so ausgedrückt: „Jena nennt sich Lichtstadt, würde aber ohne unseren Stadtteil nicht strahlen, sondern nur leuchten.) Nord braucht Jena und Jena braucht genauso auch Nord mit seinen Menschen und ihren Fähigkeiten. (Partner auf Augenhöhe, das müssen wir werden!“ Konkret ausgedrückt: Ohne die Unterstützung der Verwaltung und der Eigenbetriebe können Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister wenig erreichen – da muss ich tätig werden. Aber ein Ortsteilbürgermeister kann über Anträge plus Stadtratsunterstützung jede Beschlussvorlage der Stadt, die seinen Stadtteil betrifft, noch einmal ändern lassen.) Und auch für OB Dr. Nitzsche ist es erforderlich, sich überparteilich Mehrheiten zu suchen. Genau das ist die große Chance für mich, Jena-Nord unabhängig mit Sachpolitik für alle Einwohner und Einwohnerinnen weiter voran zu bringen.

5. Wie wollen Sie die Bürger mehr einbeziehen in die demokratische Mitwirkung?

(Nichts leichter als das.) Seit vielen Jahren bin ich bei der Stadt u.a. für Bürgerinformation und –beteiligung verantwortlich und weiß, auf was es „dem Bürger“ ankommt, wie er informiert sein möchte. Das setzt voraus, dass der Ortsteilrat hierbei mein Partner ist. Gemeinsam und in konstruktiver Arbeitsteilung werden unsere Bürger so in die Entwicklungen eingebunden werden. In wenigen Tagen startet im Netz mit Zukunfts.Info meine neue Bürgerbeteiligungs-Plattform für Jena-Nord. (Und wie wichtig Soziale Medien oder YouTube für die Generation 2020 ist, erkennt man, wenn man sieht, dass dort wirklich alles geteilt, nachgefragt, abgeschaut wird, was das tägliche Leben lebenswert macht. Auch hier gibt es sozialen Zusammenhalt – das werden wir für unsere Arbeit mit den Bürgern nutzen. Aber natürlich gibt es keine Alternative zu einem immer neuen persönlichen Gespräch.)

Hinweis: Veröffentlicht am 21.05.2019 in der Thüringischen Landeszeitung / Lokalausgabe Jena und hier wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung der Mediengruppe Thüringen!

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