Vandalismus in Nord: Narrenhände beschmieren Mauern und Wände

Einst schön gestaltet, jetzt ruiniert (I): Der OBI-Tunnel

Es gibt etwas, das stört nicht nur mich in unserem schönen Ortsteil maßlos: Immer wieder werden Hauswände, Briefkästen, Schaltschränke, Mauern von Schulen und so weiter mit Spraydosen entstellt. Dachte man eine Zeitlang, dass schön gesprayte Motive vor solchem Vandalismus sicher seien, wurde man spätestens beim Griesbrücken-Tunnel eines besseren belehrt und sieht sich nun am OBI-Tunnel bestätigt.

Graffitos am und im Griesbrücken-Tunnel 2009

Mit Kunst haben diese Werke selten etwas zu tun, eher mit Selbstbestätigung und der Botschaft „Seht her, was wir uns alles erlauben können!“. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass, sind der oder die Täter ermittelt, das noch lange nicht heißt, dass das „Kunstwerk“ von diesen wieder von der Hauswand entfernt wird. In aller Regel beseitigt der Hausbesitzer selbst die Sachbeschädigung … und schafft so eine neue freie Fläche für Sprayer.

Selbst am Christlichen Gymnasium wurde die „Dschungelszene“ mit einem Schriftzug entstellt und damit stundenlange Arbeit von echten Künstlern zunichte gemacht. Ich finde, dass es an der Zeit ist, als Ortsteilrat die Initiative zu ergreifen und zu zeigen: So etwas wollen wir nicht in unserem Stadtteil!

Mindestens sollte man als Ortsteilbürgermeister von Jena-Nord auch hier klare Kante zeigen und solchen Vandalismus, solche Sachbeschädigungen an fremdem Hab und Gut verurteilen.

Ihr

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