Die zweiten 1.000 Infobriefe gehen diese Woche raus … auch an „Die vergessenen Bürger von Jena-Nord“

Nord ist Jenas zweitgrößter Ortsteil. In ihm wohnen rund 14.000 Menschen, viele davon im Areal zwischen der Griesbrücke und dem kompletten Gewerbegebiet Saalepark östlich des Bahndamms. Wie Ortsteilbürgermeisterkandidat Rainer Sauer bereits der Presse berichtete, gibt es in diesem Bereich unseres Stadtteils weder einen Schaukasten noch wird hier die Stadtteilzeitschrift DAS NORDLICHT verteilt und das nun schon seit Jahren.

„Das Nordlicht“ Jahrgang 2017 und 2018. – Abbildung © MediaPool Jena

Selbst auf die aktuelle NORDLICHT Ausgabe warten die ‚vergessenen Bürgerinnen und Bürger von Jena-Nord‘ bisher vergeblich, obwohl Sauer bereits fünf Orte benennen kann, an denen DAS NORDLICHT ausgelegt werden könnte. „Für mich ist das unverständlich und hat etwas mit mangelndem Respekt gegenüber der Bevölkerung zu tun, vor allem, da ich dieses Thema dem amtierenden Ortsteilbürgermeister schon im vergangenen Jahr mehrfach angetragen hatte und es im März 2019 noch einmal in der Presse stand. Ich stehe da einigen Nachbarn im Wort, dass ich mich kümmere“, sagt Rainer Sauer. – Die Sauers (Ehefrau Rita hatte 2006 den Ortsteilrat Nord mitgegründet) wohnen seit 1996 in der Löbstedter Straße.

Das Jena-Nord-Areal zwischen Saalbahn-Linie (= gelb) und Saale (= blau), links ist die Griesbrücke, rechts der Saaleoark. – Abbildung © Stadt Jena © GDI-Th dl-de/by-2-0 – Bildbearbeitung: „Mit Nord geht’s voran“

Auch auf dieser Seite des Bahndammes passiere so viel, was man in und für Jena-Nord thematisieren könne, wo man regulativ und helfend eingreifen kann, sagt Rainer Sauer, der als Diplom-Verwaltungswirt (FH) und leitender Mitarbeiter beim Kommunalservice Jena (KSJ) arbeitet. Umgekehrt erfahre hier niemand etwas über die im NORDLICHT enthaltenen Informationen oder zu neuen Entwicklungen, Festen, Chancen im Ortsteil und umgekehrt.

Rainer Sauer beim Verteilen von Infobriefen

Etwa fünf Prozent der Jena-Nord-Bewohner gibt es hier, aber auch viele Einrichtungen und Firmen, darunter die Imaginata, die KSJ-Zentrale mit ihrem Tauschhaus-Projekt, Dutzende Gewerbetreibende, das Soziokultur-Zentrum „Schloss Neuschweinstein“, den Gebrauchtmöbelhof des HzSH e.V., den Gaudipark oder den OBI-Baumarkt. Er selbst sei schon seit Monaten aktiv, führe Gespräch um Gespräch, berichtet Sauer, um etwa die verwaiste „Interessengemeinschaft Nord“ der Firmen – viele davon im Saalepark – zu reaktivieren und deren Interessen zu bündeln.

Im Rahmen einer zweiten Verteilungsaktion von erneut 1.000 Infobriefen in Jena-Nord (im Inneren befindet sich Sauers Wahlkampfschreiben, der „Mit Nord geht’s voran“ Flyer und eine Einladung) erfolgt der Einwurf in den Postkasten dieses Mal auch bei den „vergessenen Bürgern“ seines Quartiers inklusive eines ganz speziellen Inhalts, wobei Rainer Sauer zuversichtlich ist, zur Kommunalwahl am 26. Mai 2019 viele ihrer Stimmen zu erhalten.

Wenn Sie noch keinen Infobrief erhalten haben, dann schreiben Sie uns und nutzen hierzu die „Kontakt“-Seite – oft gibt es ganz einfache Gründe hierfür. Zum Beispiel verteilen die Freien Demokraten und ihre Helfer (in Sauers Falle das Team Nord) Infobriefe nur in die Hausbriefkästen, an den NICHT „Bitte keine Werbung oder ähnliches einwerfen!“ steht. Auch das habe etwas mit Respekt zu tun, so Sauer gestern.

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